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Alias

 

Die italienische Möbelfirma Alias, die 1979 von Giandomenico Belotti, Carlo Forcolini und Enrico Baleri gegründet wurde, konzentrierte sich in den 80er- und 90er-Jahren im Wesentlichen auf die Designer Giandomenico Belotti, Mario Botta, Carlo Forcolini, Alberto Meda und Paolo Rizzatto, die überwiegend mit Stahl, Marmor, Leder und Glas arbeiteten. Sehr populär wurden der Alias-Stuhl «Spaghetti» (Belotti) sowie Bottas Stuhlserien «Prima», «Seconda», «Quarta», «Quinta» und «Latonda». Sowohl das Museum of Modern Art als auch das Metropolitan Museum in New York haben den «Seconda» inzwischen in ihre Sammlungen aufgenommen. Mit Redesigns von Man Ray, Gerrit Rietveld, Theo van Doesburg oder Pierre Chareau hat sich Alias einen Namen als «Archäologe der Designgeschichte» gemacht; ironische Querverweise finden sich aber auch in modernen Produkten. So bezeichnet Belotti seine Möbel - in Anspielung auf die Wiener Secession - «Wagner», «Hoffmann» oder «Moser» bzw. «Omaggio a Man Ray«.

Zu den jüngsten Produkten der Firma gehören das Möbelsystem «Sec» (1997) von Alberto Häberli und Christophe Marchand, der Stuhl und Hocker «Atlas» (2000) von Jasper Morrisson, der Stuhl «Segesta» (2003) von Alberto Häberli sowie der Schrank «Layout» (2004) von Michele De Lucchi. 2001 wurde Alias Teil der Firma Cassina. © Königsdorfer Medienhaus, Frechen

 

www.aliasdesign.it

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