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Designlexikon
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Hadid, Zaha

(*1950 Bagdad)

Die irakische Architektin und Designerin Zaha Hadid studierte Mathematik an der amerikanischen Universität in Beirut, wo sie 1971 graduiert wurde. Von 1972 bis 1977 studierte sie an der Architectural Association in London und trat schon bald in das von Elia Zenghelis gegründete Office for Metropolitan Architecture (OMA) ein. 1982 entwickelte sie einen groß dimensionierten Plan für komfortable Wohnanlagen, Freizeit- und Clubräume («The Peak»), 1986 entwarf sie ein viel beachtetes Bürogebäude für den Berliner Kurfürstendamm. Hadids Popularität erreichte 1988 ihren Höhepunkt, als ihre Entwürfe auf der Philip-Johnson-Ausstellung «Dekonstruktivistische Architektur» im Museum of Modern Art in New York präsentiert wurden. Wurden zu Beginn ihrer Karriere etliche ihrer Entwürfe trotz zahlreicher gewonnener Preise nicht ausgeführt, so zeigte Hadid spätestens in den 1990er-Jahren, dass ihre Architektur funktioniert und nicht nur auf dem Papier Bestand hat. Sie errichtete 1993 das Werksfeuerwehrhaus für Vitra in Weil am Rhein, konzipierte die Skischanze in Innsbruck, das Park-Stadion in Straßburg und baute 2003 das Rosenthal-Zentrum für zeitgenössische Kunst in Cincinatti. 2005 wurde das Science-Museum „Phaeno" in Wolfsburg fertig.

Seit 1988 entwirft Zaha Hadid auch Teppiche (für Vorwerk) und Möbel, so das «Wavy Back Sofa» (1988 für Edra) und das futuristisch anmutende, dekonstruktivistische «Projection Sofa» aus dem selben Jahr. Für Sawaya & Moroni entwarf sie das «Tea und Coffee Set» (1997) sowie die Sofas «Moraine» (2000), «Glacier» (2001), «Z-Play» (2002) und «Iceberg» (2003). © Königsdorfer Medienhaus, Frechen

 

www.zaha-hadid.com

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