| Busse, Rido (*1934 Wiesbaden) Guido Busse studierte an der Ulmer Hochschule für Gestaltung und schloss dort 1959 mit Diplom ab. Im selben Jahr gründete er die Firma «Busse Design Ulm», die u.a. für AEG (Mobiltelefon «Telecar C»), BBC, Braun, Kässbohrer, Osram (Halogenstrahler «Minispot»), Pelikan, Siemens, Stihl und Vaillant entwarf. Für J. A. Henckels Zwillingswerk gestaltete Busse die «Vier Sterne»-Messerserie, die «Twin»-Vielzweckschere, den «Twinsharp»-Messerschärfer und das Maniküre «Top Set». 1978 rief der Designer den «Busse Longlife Design Award» ins Leben, eine Auszeichnung für Produkte, die in ihrer Funktionalität, Qualität, Handlichkeit und Gestaltung vorbildlich sind und ihre Marktgültigkeit länger als zehn Jahre bewiesen haben. Von 1980 bis 1984 war Busse Präsidiumsmitglied im Verband Deutscher Industriedesigner, ab 1985 Gutachter, Publizist und Lehrbeauftragter an verschiedenen Fach- und Kunsthochschulen. © Königsdorfer Medienhaus, Frechen www.busse-design-ulm.de | |  | |  | |  | |  | |  | |  | |